Kurze Pause

28. August 2009 | Uschi Blamayer [ Schwarzes Brett ]

Liebe Kolleg(en)Innen!

Das Schwarze Brett bleibt urlaubsbedingt bis Mitte September geschlossen! Sollten Sie bis dahin unter Entzugserscheinungen leiden, lesen Sie doch einfach mal wieder [ ein gutes Buch ] oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker…

Kleiner Tipp: Alternativ können Sie sich natürlich auch an unseren “älteren” Beiträgen erfreuen und so tun, als ob Sie diese noch nie gesehen hätten. Millionen Bundesbürger machen schließlich allabendlich vor ihren Fernsehgeräten nichts anderes!

Langweilt Sie selbst das, hilft wohl nur noch [ EINES ]… Den entsprechenden Piepston denken Sie sich aber bitte selbst hinzu – ich kann mich schließlich nicht um alles kümmern!

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Schöne Ferien wünscht sich

Uschi Blamayer
- urlaubsreif -

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Der Sicherheitsbeauftragte rät (1)

26. August 2009 | Sebastian Schmerz (Sicherheitsbeauftragter) [ Schwarzes Brett ]

Eine Studie der Berufsgenossenschaft belegt: 99,96 Prozent aller Bürounfälle ereignen sich während der Arbeitszeit! Somit sollten Sie vor allem in diesen acht Stunden Ihre neun Sinne beisammen halten, um am Ende des Tages unversehrt in den Feierabend entschwinden zu können!

Als Sicherheitsbeauftragter des Unternehmens mache ich Sie deshalb im Rahmen meiner losen Serie “Der Sicherheitsbeauftragte rät ” mit den heimtückischsten Gefahrenquellen vertraut und verrate Ihnen, wie Sie sich künftig vor bösen und schmerzhaften Unfällen am Arbeitsplatz schützen können!

In der heutigen Folge dreht sich alles um eine hinterlistige Falle, die in unzähligen Büros nur darauf wartet, Ihnen beträchtlichen Schaden zuzufügen. Die Rede ist natürlich von verdrillten Telefonkabeln !

DIE GEFAHR:

Zwei kurze Beispiele aus anderen Unternehmen:

telefonkabel1.) Der übereifrige Controller eines großen Verlagshauses in Bayern wollte den Anruf seines Vorgesetzten bereits vor dem ersten Klingeln entgegennehmen. Allerdings war der Bewegungsradius seines Telefonhörers aufgrund einer hoffnungslos verdrillten Telefonschnur mittlerweile bedeutend eingeschränkt. Der Controller versuchte diesen Effekt durch körperlichen Einsatz wettzumachen und beugte sich – mit dem rechten Ohr voraus – ruckartig in Richtung Telefon. Wie sich im Nachhinein herausstellen sollte, tat er dies jedoch relativ ungelenk… Derzeit befindet er sich in einer renommierten Reha-Klinik, um sich von den Folgen seines Bandscheibenvorfalls zu erholen.

2.) Der kräftig gebaute Chefeinkäufer eines Textilunternehmens auf der Schwäbischen Alb riss in einem ähnlich gelagerten Fall gleich das ganze Telefon mit. Statt des Hörers allein klatschte er sich somit schwungvoll den kompletten Apparat ins Gesicht. Der eilig herbeigerufene Notarzt diagnostizierte eine mittlerschwere Gehirnerschütterung sowie diverse Hämatome im Ohr- und Halsbereich.

WIE KÖNNEN SIE SICH SCHÜTZEN?

Ganz einfach: Lassen Sie Ihr Telefon klingeln …
Für dringliche Angelegenheiten gibt’s schließlich E-Mail !

Und in der nächsten Folge erzähle ich Ihnen alles über die Gesundheitsrisiken von MS Outlook und Lotus Notes…

Passen Sie gut auf sich auf!

Herzlichst,
Ihr Sebastian Schmerz

P.S.: Viele Grüße in diesem Zusammenhang auch an [ Herrn Schmoltke aus der Buchhaltung ] – angeblich kann er schon wieder mit zweieinhalb Fingern tippen.

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Bücher zu verkaufen!

25. August 2009 | Birgit Wetzlaff (Leiterin Facility Management) [ Schwarzes Brett ]

Liebe KollegINNen!

Urlaubszeit – Lesezeit…
Verkaufe einige gut erhaltene Bücher zum Preis von je 2 Euro!
Hier ist garantiert für jeden Geschmack etwas dabei:

Nicole Jordan – GLUT DER VERSUCHUNG
Kate Lyon – FEUER DER GEFÜHLE
Celeste Bradley – BRENNENDE SEHNSUCHT
Kresley Cole – FLAMMEN DER VERSUCHUNG
Madeline Hunter – IM FEUER DER LEIDENSCHAFT
Jo Goodman – GLUT DER GEFÜHLE (mit “Stellen”!!!)
Kresley Cole – FEUER DER VERSUCHUNG
Lydia Joyce – FLAMME DER LEIDENSCHAFT
Catherine Coulter – IM FEUER DER GEFÜHLE
Patricia Matthews – GLUT DER LEIDENSCHAFT
Karen Robards – FEUER DER SEHNSUCHT
Miranda Lee – BRENNENDE VERSUCHUNG

Bei Interesse einfach kurz in meinem Büro vorbeischauen!

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Freundliche Grüße,
B. Wetzlaff
Facility Management

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Sommerloch

20. August 2009 | Uschi Blamayer [ Schwarzes Brett ]

Liebe Kolleg(en)Innen!

In der Kantine ist ein Sack Reis umgefallen!
Eine kurze Rekonstruktion der dramatischen Ereignisse:

sack

Zur Aufklärung des Sachverhalts wurde eine Arbeitsgruppe auf Vorstandsebene eingesetzt.
Unser Betriebskoch bleibt bis zum Vorliegen der ersten Ergebnisse vom Dienst suspendiert.
Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!
Einen gelangweilten Arbeitstag wünscht

Uschi Blamayer
- Leiterin Unternehmenskommunikation -

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19. August 2009 | onkelhoste (externer Mitarbeiter) [ Die IT informiert ]

Sehr geehrte Kollegen

Nachdem ein namentlich nicht nennenswerter Kollege versucht hat, [ mit unserem einzigen Multifunktionsprinter zu verschmelzen ], sind wir bis auf Weiteres printtechnisch in der Steinzeit. Da unser Budget der Taschengeldhöhe eines Fünfjährigen im Wachkoma entspricht, gibt es auch keinen Neuen.

Eure interne IT hat daher die alten Nadeldrucker vor dem Verschrotter gerettet und reaktiviert. Wenn Euch also auf den Fluren Geräte begegnen, die an eine Mischung aus Presslufthammer und Strickmaschine im Vollrausch erinnern: DAS sind Eure neuen Drucker.

onkelhoste
Information Technology

P.S.: Und Vorsicht! Auch diese Dinger sind bissig! ;-)
P.P.S.: Der für unseren Fall zuständige Chirurg rief gerade an. Er sagte etwas in der Art von “Siamesische, am Kopf zusammen gewachsene Zwillinge zu trennen sei dagegen ein Kinderspiel!

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Stille Post

| Uschi Blamayer [ Schwarzes Brett ]

Liebe Kolleg(en)Innen!

Sicherlich hat es der eine oder andere von Ihnen bereits der Tagespresse entnommen: Bei der Deutschen Post wird montags nur noch halbherzig gearbeitet! Unser Vorstand beobachtet das enorm negative Medienecho auf diese Nachricht jedoch mit großer Sorge…

Nicht auszudenken, was los wäre, würde die Presse davon Wind bekommen, dass bei uns sogar an fünf Tagen pro Woche nicht vernünftig gearbeitet wird! Die Unternehmensleitung bittet Sie deshalb inständig, diese Tatsache unter keinen Umständen nach außen zu tragen!

Erzählen Sie Ihren Partner(inne)n, Kindern und Eltern stattdessen, dass Ihr Schreibtisch gerade überquillt (und zwar vor Arbeit – nicht vor Müll). Erfinden Sie Ihren Freunden gegenüber ein paar extrem wichtige Projekte, mit deren Leitung Sie betraut wurden (verwenden Sie als Projektnamen jedoch nicht unbedingt die Computerspiele, die Sie den ganzen Tag über zocken). Oder beantworten Sie unliebsame Fragen hinsichtlich Ihrer beruflichen Tätigkeit einfach mit: “Das ist so geheim – da darf ich nicht drüber reden!” (das verschafft Ihnen eine enorm geheimnisvolle Aura).

Und vor allem: Kein Wort zur Presse!
Wir wollen ja schließlich nicht, dass das hier noch in Stress ausartet.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!
Einen arbeitsarmen Arbeitstag wünscht

Uschi Blamayer
- Leiterin Unternehmenskommunikation -

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Kleiner Notfall

18. August 2009 | Dagmar Edelbaum [ Schwarzes Brett ]

Hallöchen zusammen!

Gibt es zufällig einen Ersthelfer, der momentan nicht im Urlaub ist? Herr Schmoltke aus der Buchhaltung hat sich beim Versuch, einen Papierstau in unserem Multifunktionsdrucker zu beheben, versehentlich seine Finger zwischen zwei Walzen eingeklemmt. Er schreit.

Grüßle an alle,
Daggy Edelbaum

P.S.: Es handelt sich um die Walzen hinter der Klappe G

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Ich brems’ auch für Kollegen

12. August 2009 | Birgit Wetzlaff (Leiterin Facility Management) [ Schwarzes Brett ]

Liebe KollegINNen,

wiederholte Geschwindigkeitsmessungen in der Tiefgarage sowie auf dem Firmenparklatz förderten Erschreckendes zu Tage…

Es ist zwar einerseits verständlich, dass es die meisten von Ihnen satt haben, jeden Morgen lediglich mit Schrittgeschwindigkeit hierher kommen zu müssen – dennoch gibt es weitaus geeignetere Plätze, um die Grenzen Ihrer Fahrzeuge auszutesten als unser Firmengelände! Zum Beispiel [ HIER ] oder [ HIER ]

Zudem entging das Unternehmen letzte Woche nur knapp einer Katastrophe, als Herr Schmoltke aus der Buchhaltung in letzter Sekunde gerade noch einem mit 92 km/h durch die Tiefgarage rasenden Firmen-Pkw der Marke Mercedes-Benz ausweichen konnte (Ihnen ist hoffentlich allen klar, wie viel so ein Wagen kostet)!

ibafk_klDas Facility Management hat deshalb nun die Initiative “Ich brems’ auch für Kollegen” ins Leben gerufen. Hierbei wollen wir uns künftig für mehr Verständnis, Rücksicht sowie gegenseitigen Respekt auf unseren Parkflächen stark machen – wenn das schon in den Büros nicht klappt…

Sie finden diese Idee ebenfalls gut? Dann zeigen Flagge! Kleben Sie noch heute [ DIESES SCHILD ] an Ihr Fahrzeug und brettern Sie bitte erst dann wieder mit Vollgas durch die Tiefgarage …

Freundliche Grüße,
B. Wetzlaff
Facility Management

P.S.: Der Versand der Knöllchen erfolgt im Laufe der kommenden Woche. Die entsprechenden Geldbußen werden direkt von Ihrem nächsten Nettogehalt abgezogen.

Piktogramm: Michael Holtschulte (externer Mitarbeiter)

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Sicher ist sicher…

10. August 2009 | Betriebsrat [ Betriebsrat-Info ]

Wussten Sie schon, dass rund 80 Prozent aller Schweinegrippe-Infektionen "Urlaubsmitbringsel " sind? Wir vom Betriebsrat gehen deshalb mit gutem Beispiel voran und haben unseren Urlaub – zu IHRER Sicherheit – nochmals um weitere vier Wochen verlängert.

Wir sind immer für Sie da (außer im Sommer),
Ihr Betriebsrat

[gesendet von meinem BlackBerry]

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Verhaltensempfehlungen bei Schweinegrippe

8. August 2009 | Uschi Blamayer [ Schwarzes Brett ]

Liebe Kolleg(en)Innen!

Um die Wahrscheinlichkeit einer Schweinegrippe-Epidemie in unserem Unternehmen zu minimieren, emp- bzw. befehlen wir Ihnen hiermit folgende Verhaltensmaßnahmen:

  • Vermeiden Sie überflüssige Meetings! Das meiste kann man auch per E-Mail, Telefon oder Videokonferenz klären. Am Besten verzichten Sie bis zur Fertigstellung eines Impfstoffs ganz auf soziale Kontakte (das gilt auch für wilde Knutschereien im Treppenhaus, Frau Edelbaum)
  • Sperren Sie die Viren aus! Halten Sie dazu Fenster und Türen allzeit gut verschlossen. Frischluft wird im Allgemeinen eh ziemlich überbewertet
  • Verwenden Sie – wenn es sich nicht vermeiden lässt – zum Händeschütteln und Schulterklopfen stets Einweghandschuhe. Diese können am Empfang für 5,99 Euro je Stück käuflich erworben werden. Wir bitten jedoch, das Geld vorab zu desinfizieren (Sagrotan erhalten Sie ebenfalls am Empfang – 100ml zu 9,50 Euro)
  • Entsorgen Sie gebrauchte Einweghandschuhe und/oder -taschentücher bitte in den Mülleimern der benachbarten Unternehmen oder im gegenüberliegenden Gasthaus “Zum Hirschen“. Achten Sie darauf, dass man Ihre Mitarbeiterausweise nicht sieht
  • Bringen Sie sich ausreichend Nahrungsmittelvorräte von zuhause mit. Die Kantine bleibt aus hygienischen Gründen bis auf weiteres geschlossen (unbestätigten Gerüchten zufolge hätte unser Koch letzte Woche zweimal geniest)
  • Tauschen Sie Ihre Pausenbrote niemals mit denen Ihrer Kollegen! Selbst wenn Ihr(e) Partner(in) immer noch nicht kapiert haben sollte, dass Sie Schweine-Leberwurst nicht mehr sehen können
  • Husten und Niesen ist im kompletten Gebäude ab sofort ebenso verboten wie das Händewaschen auf den Toiletten. Armaturen sind schließlich der ideale Tummelplatz für Viren jeglicher Art

Sollten sich bei Ihnen dennoch Grippesymptome bemerkbar machen (z.B: Fieber > 38°, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit), haben wir für Sie von Experten des Instituts für Medizinische Virologie und Epidemiologie der Universität Tübingen separate Quarantänebüros einrichten lassen. Diese befinden sich im Keller, direkt neben der Poststelle.

Wer wird schließlich wegen ein bisschen Fieber gleich zuhause bleiben…



Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit!
Einen virenfreien Arbeitstag wünscht

Uschi Blamayer
- Leiterin Unternehmenskommunikation -


P.S.: Arbeitsunlust zählt übrigens nicht zu den klassischen Symptomen der Schweinegrippe! Sie ist vielmehr völlig normal und unbedenklich – vor allem im Sommer…

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