LästerMelder(TM)

23. März 2010 | Petersen (Produktentwicklung) [ Schwarzes Brett ]

oder: Neues aus der Produktentwicklung (VIII)

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SIE SIND ES LEID, PERMANENT DEN NEUESTEN FIRMEN-KLATSCH ZU VERPASSEN?

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SIE HABEN DAS GEFÜHL, STETS ALS LETZTER ÜBER DIE INTIMSTEN GEHEIMNISSE IHRER KOLLEGEN INFORMIERT ZU WERDEN?
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SIE MÖCHTEN GERNE WISSEN, WAS HINTER IHREM RÜCKEN ÜBER SIE GETRATSCHT WIRD?

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ALLES KEIN PROBLEM – mit unserem revolutionären LästerMelderTM:

rauchmelder

Als handelsüblicher Rauchmelder getarnt, aktiviert sich der LästerMelderTM bei bestimmten, frei konfigurierbaren Phrasen wie “Hast Du schon gehört?” oder “Das muss aber unter uns bleiben…” von selbst und überträgt das anschließende Gespräch in Echtzeit und Stereoqualität direkt auf Ihr iPhone oder Ihren BlackBerry (das entsprechende App erhalten Sie gratis dazu!)

Doch damit nicht genug: Die Luxusausführung LästerMelderTMPRO bietet Ihnen noch viele zusätzliche Möglichkeiten:

- Unterbrechung ungewollter Lästereien durch einen schrillen Signalton
- automatische Stimmerkennung
- direkte Weiterleitung an das Intranet bzw. den Betriebsrat
- Verwendung eines einzigen Melders für bis zu 100 Mobiltelefone
- aktive Beteiligung an den Lästereien in Vollduplex-Qualität
- 200GB-Festplatte für zeitversetztes Abhören

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Der LästerMelderTM ist famos -
Für alle Küchen, Flurs und Klos!

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Ab sofort im Handel!

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Frühjahrsputz

| Birgit Wetzlaff (Leiterin Facility Management) [ Schwarzes Brett ]

Liebe KollegINNen,

im Rahmen unseres diesjährigen Frühjahrsputzes hat das Reinigungspersonal folgende Gegenstände zu Tage gefördert:

- einen “Hello Kitty” String Tanga (rosa, Größe S, gefunden im Putzmittelraum)
- einen benutzten Teebeutel (Geschmacksrichtung “Jasmin“, gefunden auf der Damentoilette)
- eine verdorrte Birkenfeige (entdeckt in Büro 4.32.7 unter einem Berg aus Pfandflaschen und sonstigem Unrat)
- mehrere Personalakten (gefunden im Kopierraum)
- ein Sparschwein (XXL) mit der Aufschrift “Schwarze Kasse” (in Plastik eingewickelt aus dem Spülkasten der Vorstandstoilette gefischt)
- massenhaft liegengebliebene Arbeit (entdeckt unter zahlreichen Teppichen)

Die Sachen können von ihren jeweiligen Besitzern in meinem Büro abgeholt werden – gegen ein geringes Schweigegeld versteht sich…

Frühlingsfrische Grüße,
B. Wetzlaff
Facility Management

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Gewinnspiel – die Zweite

15. März 2010 | Herr Schmoltke [ Schwarzes Brett ]

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

nachdem Mutti uns ich uns das ganze Wochenende erfolglos den Kopf darüber zerbrochen haben, welches der eingegangenen Gedichte für unser [ Gewinnspiel ] nun das Schönste ist, bitten wir SIE um Ihre Mithilfe – obwohl ich natürlich weiß, dass basisdemokratische Entscheidungen in unserem Unternehmen nicht allzu gerne gesehen werden…

Stimmen Sie bis zum 21. März 2010 ab, wer das Buch erhalten soll! Per Klick auf einen Kandidaten können Sie sich natürlich auch nochmals das jeweilige Gedicht anschauen:

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Mit freundlichen Grüßen aus der Buchhaltung,
Herr Schmoltke

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Workshop Huhn

10. März 2010 | Hübi (Privatermittler) [ Schwarzes Brett ]

Nachdem ich [ nicht mehr versteckt ] werden muss, durfte ich endlich ans Tageslicht.

Zuerst hatte man mich in ein Kellerloch gesteckt. In den Katakomben des Firmenpalastes traf ich keine Menschenseele. Nur die Kakerlaken aus dem Heizungskeller paradierten durch die Gänge, der Boss voran, das Fußvolk hinterher, geordnet in Dreiecksformation, wie die Schleimspur mancher Mitarbeiter auf dem Weg des Vorstands zur Hauptversammlung. Sie wissen schon, wen ich meine.

Hier oben in luftiger Höhe, zwischen Personalabteilung und Vorstand, wo die Teppichböden flauschig sind und die Bürostühle gefedert, ist es dagegen hell und freundlich. Allerdings hätte der Vorgänger in meinem neuen Büro die abgenagten Knochen seiner Grillhähnchendiät nicht in der Schreibtischschublade zurücklassen müssen. Sauerei! Oder ist das ein Puzzle für eintönige Stunden im Kontor? Zum Glück hatte mich die Geschäftsleitung zum [ Workshop Ich bastel mir ein Huhn aus Einzelteilen ] geschickt.

Ich bin dann vorläufig [ beschäftigt ].

Hübi, Ihr Privatermittler
(der natürlich trotzdem ein Auge auf Sie wirft)

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Pressearbeit

8. März 2010 | Uschi Blamayer [ Schwarzes Brett ]

Liebe Kolleg(en)Innen!

Nach den jüngsten Alleingängen von Herrn Krauleidis möchte ich hiermit nochmals ausdrücklich drauf hinweisen, dass sämtliche, das Unternehmen betreffende Presseanfragen ausschließlich über meinen Schreibtisch zu laufen haben.

Falls Sie nicht wissen, wovon ich rede – davon:

Stuttgarter Nachrichten vom 08.03.10

Stuttgarter Nachrichten vom 08.03.2010

Sowie [ DAVON ]!

Und bitte behalten Sie das mit den Lustreisen für unsere Betriebsräte künftig für sich! Immerhin steht es jedem Mitarbeiter frei, sich im Mai selbst [ zur Wahl zu stellen ]

Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Eine arbeitsreiche Woche wünscht

Uschi Blamayer
- Leiterin Unternehmenskommunikation -

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07. Mai 2010, Gerlingen (Bistro Künstlertreff Altgerlingen)

| Uschi Blamayer [ Bisherige Lesungen ]

Heimspiel…

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Das Publikum wartet auf den Vorleser…

krauleidis
Dann kommt Krauleidis.

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Er liest…

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und liest…

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…und liest!

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Musikalisch umrahmt wurde die Lesung vom phantastischen Duo
Take Two!

Vielen Dank an alle, die da waren! Und DANKE an den Culture Club Gerlingen e.V. für die Einladung zum Heimspiel…
Es hat irrsinnig viel Spaß gemacht!!!

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Höhere Mathematik

6. März 2010 | Kleinmann (B€R€ICH$L€IT€R FINANZ€N) [ Schwarzes Brett ]

Sehr geehrte Kollegen und -innen!

Mein Sohn (5. Klasse Realschule) muss bis zur nächsten Mathe-Stunde folgende Aufgabe lösen. Kann ihm zufällig jemand dabei helfen? Komme einfach nicht weiter…

In einem Unternehmen finden täglich 63 Meetings statt – mit einer durchschnittlichen Teilnehmerzahl von je 6 Mitarbeitern. In 58 dieser 63 Besprechungen kommt ein veralteter, nicht auf Anhieb funktionierender Beamer zum Einsatz, dessen Konfiguration jeweils die ersten 15 Minuten des entsprechenden Meetings beansprucht (ehe man sich völlig entnervt doch wieder dazu entschließt, den antiken Overhedprojektor zu bemühen…).

a) Wie viele Kollegen sitzen somit tagtäglich wie viele Arbeitsstunden sinnlos vor einer an die Wand projizierten Fehlermeldung herum und geben dabei kluge Ratschläge, wie man das vermeintliche Wunderwerk der Technik doch noch zum Laufen bringen könnte (“Drück doch mal ‘Escape‘, ‘F7‘, ‘Shift‘ und die rechte Maustaste gleichzeitig…”)?

b) Wie hoch ist der hieraus resultierende finanzielle Schaden für das Unternehmen (pro Arbeitstag), wenn der durchschnittliche Stundensatz aller Mitarbeiter 24 Euro beträgt?

c) Ein neues, funktionierendes Gerät kostet 348 Euro. Insgesamt gibt es in der Firma 12 Besprechungsräume. Nach wie vielen Arbeitstagen hätte sich der Kauf von je einem neuen Beamer pro Besprechungsraum amortisiert?

d) Die alten Beamer wurden vor 3 Jahren angeschafft und haben eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren. Weshalb sträubt sich der kleinkarierte Buchhalter des Unternehmens dennoch vehement gegen einen Austausch der Geräte?

Danke für ihre Mithilfe!

Kleinmann
(B€R€ICH$L€IT€R FINANZ€N)

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Hallo Leute!

3. März 2010 | Hübi (Privatermittler) [ Neue Mitarbeiter ]

Das mit der Geheimhaltung hat nicht funktioniert. Ursprünglich sollte nicht an die große Glocke gehängt werden, dass die Firma einen Privatermittler eingestellt hat. Aber nachdem hier und dort etwas von mir durchgesickert ist, hilft nur noch die Flucht nach vorn. Warum auch nicht? Ich bin doch einer von Ihnen. Wir sitzen alle im selben Boot. Nicht gegeneinander, miteinander ist die Devise. Nur keine Angst vor großen Tieren!

Privatermittler? Sie denken spontan an James Bond? So tolldreist bin ich nicht. Außerdem bin ich nicht schwindelfrei. Ich bin mehr der Sherlock-Holmes-Typ. So vornehm wie er, stets gut gekleidet, mit besten Manieren. Es gibt nur einen Unterschied: Ich bin schlauer als Sherlock Holmes.

Erlernt habe ich mein Gewerbe von Kindesbeinen an. Meine ersten Lehrmeister waren der Meisterdetektiv Kalle Blomquist und die kriminalistisch unschlagbaren Fünf Freunde . Die Drei Fragezeichen ??? Auch ganz nett. Aber das Vierte Fragezeichen ? Na ja! Noch Zweifel an meiner Qualifikation? Vergessen Sie’s!

Und nennen Sie mich bitte nicht Schnüffler . Ein böses Wort. Auch Privatermittler ist nur das Amtsdeutsch in meinem Vertrag. Betrachten Sie mich einfach als Mitarbeiterbetreuer . Als reine Fürsorgemaßnahme der Geschäftsleitung werfe ich gelegentlich ein Auge darauf, was Sie so treiben. Mehr nicht. Und SIE haben doch nichts zu befürchten.

Weiterhin viel Spaß bei der Arbeit
wünscht Hübi, Ihr Privatermittler

PS.: Herr Schmoltke, legen Sie endlich den Fremdwörterduden zurück in die Kaffeeküche. Andere wollen auch nachschlagen, was Arbeit bedeutet.

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